Mückenstich Allergie

Allgemeine Infos

Bei jedem Mückenstich injiziert die Mücke etwas von ihrem Gift, ein proteinhaltiger Speichel. Dieser betäubt einerseits das Gewebe sodass der Betroffene die Stiche nicht spürt, und hemmt andererseits die Blutgerinnung. So kann die Mücke leichter das Blut ihrer Opfer aussaugen.
Der Körper des Opfers reagiert auf diesen Stich aber mit einer allergischen Reaktion und schüttet körpereigenes Histamin aus. Das ist ein Botenstoff, welcher aktiv im Immunsystem und an der Abwehr von Körperfremden Stoffen beteiligt ist. Das Histamin ist auch der Grund für die, nach einem Mückenstich folgende, charakteristische Schwellung. Auch der schreckliche Juckreiz kommt nicht direkt vom Gift der Mücke, sondern wird durch das Histamin hervorgerufen.
In den meisten Fällen, ist es damit bereits getan, manche Menschen leiden jedoch an einer sogenannten Insektenstichallergie, was die Symptome dann weitaus stärker ausfallen lässt.
Vor allem empfindliche, oder allergisch vorbelastete Menschen zeigen eine Anfälligkeit für diese Allergie gegen Insektenstiche. Deshalb sollte man lieber vorsichtig sein, denn hier reicht eine normale Mückenstich Behandlung meist nicht aus.

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Bakterien im Mikroskop

Insektenstichallergie

In Deutschland leiden mehr als 3 % der Bevölkerung unter einer Insektengiftallergie. Ein Viertel der Menschen reagiert besonders lokal sehr stark auf Insektenstiche, was äußerst gefährlich werden kann, denn durch eine Allergie kann es zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Das führt im  schlimmsten Fall sogar bis zum Tod. Jedes Jahr sind es etwa 20 Menschen, welche einer solchen tödlichen allergischen Reaktion auf Insektenstiche zum Opfer fallen. In den meisten Fällen lösen Bienen, oder Wespen eine solche Allergie aus, jedoch können auch andere Insekten gefährlich werden. Zum Beispiel reagieren manche Menschen auch auf die Stiche von Hummeln, Hornissen und auch Mücken.

Bei Mückenstichen verläuft die allergische Reaktion meist in geringerem Ausmaß, als bei zum Beispiel Bienenstichen. Trotzdem sollte man Vorsicht walten lassen, denn mit Allergien ist niemals zu spaßen!

Die Symptome einer Mückenstich Allergie zeigen sich immer direkt nach dem Stich und sind im Normalfall auf die Haut begrenzt. Meistens sind sie einfach deutlich stärkere Versionen der regulären Mückenstich Symptome. Das bedeutet: die Beule wird deutlich größer und ergibt sich über eine breitere Fläche, die Schwellung wird ebenfalls außergewöhnlich groß und die betroffene Stelle fängt um einiges stärker an zu jucken. Auch starke Hitzeentwicklungen können entstehen. Diese Reaktionen halten auch deutlich länger, als nur einen Tag an. Bis die Quaddel mit all seinen Symptomen völlig verschwunden ist, kann es oft bis zu 1-2 Wochen dauern.
Zusammengefasst, kann man sagen, alle Symptome, die deutlich stärker als bei einem normalen Mückenstich sind oder ungewöhnlich erscheinen, sind ein eindeutiges Anzeichen für eine Allergie.

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Allergiezunahme in der Bevölkerung?

Die Anzahl von verschiedensten Allergien in der Bevölkerung hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Daher ist es logisch das auch immer mehr Menschen empfindlich auf Mücken reagieren. Durch bereits bestehende Allergien und Unverträglichkeiten kann es sein, dass der Mückenstich das körpereigenen Abwehrsystem zum Überreagieren animiert und die Gesundheit darunter leidet. Genauere Details zum Thema Allergie findet man auf wikipedia.org.
Asiatische Tigermücke

Vorbeugung

Wer einmal eine solche Reaktion nach einem Insektenstich beobachtet hat, sollte von nun an aufmerksam sein. Normalerweise hält eine entstandene Insektenstichallergie ein Leben lang an und kann sich über die Jahre sogar verschlimmern. Die einzig wirksame Form der Allergiebehandlung besteht in der Hyposensibilisierung. Jedoch wird diese zurzeit nur bei Allergien gegen Wespen- bzw. Bienengift angewandt.
Wer sich wegen Allergie Gefahr vor einer möglichen Mückenattacke wappnen möchte, hat einige Methoden und Mittel zur Auswahl. Das Produkt Spektrum ist heutzutage sehr breit und bietet viele Alternativen.
Neben diversen Tipps und Tricks, findest du auf unserer Seite auch eine ausführliche Beschreibung aller Möglichkeiten, dich vor Mücken zu schützen und Stiche zu behandeln. Wenn du etwas schnellere Auskunft brauchst, empfehlen wir dir auch unsere Produkt Sektion "Mückenstiche vorbeugen" mit all unseren Favoriten.

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Wann zum Arzt?

Bei einer Insektenstich Allergie ist es immer ratsam einen Arzt aufzusuchen, sobald man gestochen wird. Jedoch ist es bei einer Mücken Allergie nicht immer unbedingt notwendig. Wird man gestochen, so gibt es aber einige Dinge die man beachten sollte. Egal ob normaler Mückenstich, oder allergische Reaktion, man sollte dem Juckreiz niemals nachgeben und die Quaddeln nicht kratzen. Durch das Aufkratzen der Insektenstiche können nämlich schnell mal Bakterien in die Wunde gelangen. Diese können dann eine Entzündung der betroffenen Stelle, oder eine Blutvergiftung auslösen, welche die Symptome verschlimmert und die Gesundheit erheblich gefährden kann. Sollten sie nach einem Stich unter Fieber leiden, ist das ein alarmierendes Zeichen. Befindet sich der Stich an einer kritischen Stelle, wie in der Nähe des Auges, dann wird ein Gang zum Arzt unablässig.
Zwar kann eine bakterielle Infektion meist sehr gut durch eine Antibiotika-Therapie oder ähnliche antibakterielle Medizin behandelt werden, aber ohne Behandlung gibt es einige Risiken, wie eine Blutvergiftung, die man nicht unterschätzen sollte.

Ein anaphylaktischer Schock ist auch ein dringender Grund, um medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sollten sich folgende Symptome bemerkbar machen, raten wir ausdrücklich das nächstgelegene Krankenhaus aufzusuchen:

  • Frösteln oder Hitzegefühl
  • Schwindel oder Ohnmacht
  • Erbrechen oder Übelkeit
  • Quaddeln am ganzen Körper
  • Beschleunigter Herzschlag
  • Kalte oder feuchte Haut
  • Keuchen bzw. andere Atemprobleme
  • Anschwellen des Hales, des Mundbereichs, der Zunge oder der Lippen

Allgemein kann man die Symptome bei einer akuten Insektenstichallergie in 5 Schweregrade einteilen, um besser abschätzen zu können, wie alarmierend die Situation ist:

Stufe 1: die Quaddel ist größer als 10 cm, die Haut reagiert örtlich mit Juckreiz und einer starken, geröteten Schwellung, die Reaktion hält länger als einen Tag an
Stufe 2: Stufe 1 erweitert durch Reaktionen wie Übelkeit, Angst und Nesselsucht
Stufe 3: Stufen 1 und 2 erweitert durch Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kreislaufbeschwerden und Engegefühl – spätestens bei Stufe drei wird dringend geraten einen Arzt aufzusuchen!
Stufe 4: Stufen 1- 3 erweitert durch schwere Angstzustände, Schwächeanfälle, Schluckbeschwerden und Atemnot – auch bei Stufe 4 ist ein Arztbesuch notwendig!
Stufe 5: Stufen 1- 4 erweitert durch Blutdruckabfall, Kreislaufkollaps, Asthmaanfall, Ohnmacht, unkontrolliertes Entleeren des Körpers – diese Reaktion ist lebensbedrohlich und erfordert daher sofortige ärztliche Hilfe!

Allergie beim Kind

Ist ein Kind von einer Mückenstichallergie betroffen, sollte man besonders Vorsicht walten lassen. Mit einer solchen Allergie ist nicht zu spaßen und da Kinder sich schnell einmal kratzen, wenn sie Juckreiz verspüren, riskieren sie schnell eine Entzündung der Mückenstich Beule.
Kinder sollten dringend darauf hingewiesen werden, dass man solche Quaddeln auf keinen Fall kratzen darf. Zusätzlich kann man die betroffene Stelle auch mit einem kühlen Verband umwickeln, damit die Wunde leichter vor Kindernägeln geschützt bleibt.
Diverse Mittel und Salben helfen ebenfalls, die Symptome zu lindern, die Wunde zu heilen und somit Schlimmeres zu verhindern. Wir haben bezüglich Mückenstichen bei Babys und Kindern die besten Behandlungsmöglichkeiten in unserer Sektion für Babys zusammengefasst

Was hilft?

Wenn man gerade von einem akuten Mückenstich geplagt wird und außerdem noch eine mögliche Allergie im Raum steht, dann gibt es auch einige Dinge, die man tun kann, um die Situation wieder in den Griff zu bekommen.
Sofort nachdem man gestochen wurde, hilft es den Insektenstich mit Wärme zu behandeln, welche das Gift der Insekten im Blut zerstört. Hierbei helfen Wärmestifte, welche die Stiche auf 50 Grad erwärmen. Sollte es dennoch zu einer allergischen Reaktion kommen, hilft es die betroffene Stelle ruhig zu halten und zu kühlen. Zusätzlich können Antiallergene- oder histamine Mittel eingenommen werden, falls der Juckreiz oder die Schwellung unerträglich werden. Allgemein ist aber immer hilfreich, diverse Kühlgele und Insektenstichsalben aufzutragen, welche die Symptome lindern und gleichzeig die Wunder behandeln.
Bei Babys oder kleinen Kindern ist in einer akut Situation sicherlich ratsam, vor  jeder eigenmächtigen Handlung einen Arzt zu konsultieren. Nähere Infos dazu gibt es in unserer Sektion über "Mückenstiche beim Baby".
Egal ob nur bei Verdacht, oder bei bestehender Insektenstichallergie - wir empfehlen jedem bei Wanderausflügen oder ähnlichen Freiluftaktivitäten im Sommer eine  Notfallapotheke mit passenden Anti Mückenstich- und Allergiemitteln bereit zu haben. Vorsicht ist immer besser als Nachsicht!